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Worpsweder Kunsthalle
Kunststiftung Friedrich Netzel

   

Die Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten an der Worpsweder Kunsthalle nähern sich dem Ende – bald wird das Haus wiedereröffnet, um an dem Gemeinschaftprojekt der Worpsweder Museen „Heinrich Vogeler – Künstler, Träumer, Visionär“, 26.05. bis 30.09. 2012, teilzunehmen.

Einen Vorgeschmack auf die neue Architektur können alle Interessierten bereits am kommenden Sonnabend, 28.04. 2012, bekommen.

Die noch baustellenartige Atmosphäre reizte die jetzt in Brüssel lebende und arbeitende Künstlerin Dietlind Bertelsmann, aufgewachsen im Künstlerhaus Bertelsmann in Worpswede, bei Besichtigung der Kunsthalle vor einigen Wochen zu einem einzigartigen Projekt:

Ihre Bühnenarbeit

Sho 2_1.jpg

„SHO"

bestehend aus eigenen mobilen wie fragilen Skulpturen, die durch einen weitläufigen Raum bewegt werden, begleitet von Buto-Tanz (Hisako Horikawa), zu zeitgenössischer Musik (u.a. gespielt von dem Cellisten Friedrich Gauwerky), wurde 2010 mehrfach in Brüssel aufgeführt und als Film dokumentiert.

Diesen Film zeigen wir, nach einer Einführung durch die Künstlerin

ab 20.30 Uhr im neugestalteten Veranstaltungsraum der Kunsthalle, Eingang über den Innenhof zwischen Philine Vogeler-Haus und Kunsthalle. Dauer der Veranstaltung ca. 90 Minuten, der Eintritt ist frei, Spenden werden nicht abgelehnt.

Dietlind Bertelsmann machte ihr Abitur in Bremen, anschließend eine Ausbildung zur Bühnenbildnerin am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg unter Ltg. von Gustaf Gründgens. Über die Meisterschule für Grafik in Hamburg führte sie der Weg an die Bühnenbildklasse der Kunstakademie München.

Ihre großformatigen Raumkörper gestaltet sie aus Papier, überzogen von Lasuren aus Chinatinte. Sie schweben über der Bühne und werden dabei wie Marionetten von Menschen bewegt.

Für den Zyklus „Treibgut“ führte sie bildende Kunst, Tanz und zeitgenössische Musik zusammen. „Treibgut I“ wurde bereits 1998 in Brüssel aufgeführt. 2010 war der vierte Abschnitt des Projektes –„SHO“ - fertiggestellt, der wie seine Vorgänger an außergewöhnlichen Orten präsentiert wurde.

Mit der dabei entstandenen Filmaufnahme wollen wir uns nach rund 6 Monaten Bauzeit bei unseren Kunstfreunden zurückmelden und freuen uns auf einen interessanten Filmabend.

Bitte warme, baustellenmäßige Bekleidung anlegen! 

Susanna Böhme-Netzel. 23.04. 2012

 

ACHTUNG!

Ab 1. November 2011 ist die Worpsweder Kunsthalle wegen Sanierungs- und Modernisierungsarbeiten einige Wochen geschlossen.
In dringenden Fällen kontaktieren Sie uns bitte über Tel. 04792 - 1277 oder über email, unter der Adresse

info@worpsweder-kunsthalle.de.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Hans_am_Ende.jpgHans am Ende (1864-1918)

HaE__Rad..jpgHans am Ende, Radierung "Moorkanal"

 

WORPSWEDE  -
Die ersten Maler
in der

Worpsweder Kunsthalle

täglich 10 bis 18 Uhr

 

Bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten im Spätherbst dieses Jahres zeigt die Worpsweder Kunststiftung Netzel aus den eigenen, umfangreichen Beständen einen Querschnitt der heimischen Kunst der ersten und zweiten Generation. Neben Werken der bekannten Gründer von am Ende bis hin zu Vogeler liegt zusätzlich ein Schwerpunkt diesmal auf der Grafik am Endes. Auch die sogenannten „Malweiber“ sind in einem Raum mit zahlreichen Arbeiten vertreten, wobei selten gezeigte  Grafik von Paula Modersohn-Becker und Marie Bock ebenfalls zu entdecken ist.

Im Shop finden Sie neben Kunstbüchern, Karten und Kunstdrucken auch die neuen Kalender für 2012 in drei verschiedenen Größen sowie Originalgrafik von Worpsweder Künstlern der Gegenwart.

Für Mittwoch, 19.10. 2011, 19 Uhr, laden wir herzlich in die Kunsthalle ein zu einem Vortrag und Film zum

„Naumburger Meister –

der Bildhauer und Architekt des 13. Jahrhunderts“.

Hannes Bibelhausen, Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, wird über diesen sagenumwobenen Künstler der Blütezeit der Hochgotik berichten. Die Skulpturen des Steinbildhauers, dessen Namen man bis heute nicht kennt, zählen zu den bedeutendsten Kunstwerken des europäischen Mittelalters.

Seine berühmteste Arbeit sind die zwölf Stifterfiguren, die er für den Naumburger Dom schuf. Populär wurde er in unserer Zeit, indem der Naumburger Meister bereits in den 50er Jahren in die Literatur einging, undzwar näherte sich Rosemarie Schuder in ihrem Roman „Der Ketzer von Naumburg“ seinem Leben und Werk und ging dem Mythos nach.

Der Eintritt für diese Veranstaltung ist frei, über eine Spende zugunsten der Deutschen Stiftung Denkmalschutz würde sich der Referent sicherlich freuen!

 

 

 

 

 

 

 

 

 


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